Blogspot wird für mich aber ab hier zu Ende sein. Endlich bin ich wieder zurück mit einem eigenen Design und mit einer alten URL. Es ist wieder Zeit für Wortfetzen.de.vu und ich hoffe, ihr werdet mich begleiten! :D
Wortfetzen
"Ich schreib auf Geschwindigkeit Wörter federleicht und lass Gedanken fantasier'n" - Clueso
Mittwoch, 15. Juni 2011
Kapitel Blogspot abgeschlossen
Hat sich schon jemand Sorgen um mich gemacht? Natürlich lebe ich noch! :D
Mittwoch, 27. April 2011
Wortfetzens Bücherregal
Ich habe mein Bücherregal ein wenig aussortiert und biete nun einiges auf Amazon zum Verkauf an. Vielleicht möchte sich jemand dort in meinem Shop etwas umsehen? :)
Dienstag, 26. April 2011
Freehosting gesucht - Ein Zuhause für Wortfetzen
Eine zeitlang hatte ich einen eigenen Webspace, allerdings hat sich das dann für mich nicht mehr gelohnt. Ich bin wieder auf die abgespeckte Variante von Wordpress umgestiegen, doch das hat mich nicht glücklich gemacht, anschließend auf Blogspot und das macht mich jetzt noch viel weniger glücklich. :(
Leider sind auch alle mir bekannten Freehoster nicht in der Lage kein Manko zu haben. Entweder zu viel Werbung, keine Datenbanken, kein FTP oder die neuste Wordpress-Version mag einfach nicht. Weiß denn jemand von euch da draußen eine passende Lösung?
Aus dem Rennen sind bereits Kilu (dort kann ich mich nicht mal anmelden!), awardspace, pytal, ohost und bplaced.
Samstag, 23. April 2011
"Heaven - Stadt der Feen" von Christoph Marzi
London – das ist seine Stadt.
Und über den Dächern von London – dort hat David sein zweites Zuhause gefunden. Hier oben kann er den Schatten der Vergangenheit entfliehen. Bis er eines Tages auf ein Mädchen trifft, das alles auf den Kopf stellt, woran er bisher geglaubt hat. Ihr Name ist Heaven. Sie ist wunderschön. Und sie behauptet, kein Herz mehr zu haben. Ehe David begreifen kann, worauf er sich einlässt, sind sie gemeinsam auf der Flucht. Und sie werden nur überleben, wenn sie Heavens Geheimnis lüften.
Die ersten Zeilen
Die Nacht, in der Heaven ihr Herz verlor, war mondlos und kalt. Die Klinge indes, die ihr das Herz aus dem Körper schnitt, war warm vom dunklen Blut des Mädchens.
Meine Erwartung
Den Beginn finde ich grandios! Von den ersten Sätzen des Buches bin ich immer noch begeistert. Als Leser bleibt einem keine andere Wahl, als weiterzulesen, um zu erfahren, warum das nur der Anfang einer Geschichte ist, wenn es eindeutig nach einem (ziemlich tragischen) Ende aussieht und wie nur ein Mädchen ohne Herz leben kann.
Dazu kommt ein wirklich schönes Buchcover, das die stilistisch etwas dürftige Beschreibung des Inhalts wieder wett macht (“Ihr Name ist Heaven. Sie ist wunderschön. Und sie behauptet, kein Herz mehr zu haben.” – Schrecklich.). Für den Kauf hatte ich mich aber letztendlich entschieden, weil Heaven vor den Kulissen Londons spielt.
Der spannende Beginn, eine interessante Inhaltsangabe und London: Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch – und wurden leider enttäuscht.
David und Heaven
David ist kein gewöhnlicher Held, sondern ein Außenseiter, der nur Schwarz trägt und gerade versucht sein Leben zu ändern, nachdem er auf die schiefe Bahn geraten war. Ich konnte mir nicht helfen, doch bei David hatte ich immer einen Mann vor Augen, den ich persönlich aus dem echten Leben kannte - und das nur, weil beide Schwarz tragen.
Bis auf diese Tatsache, ist mir nichts von ihm in Erinnerung geblieben. Während des Lesens habe ich Davids Persönlichkeit nicht entdecken können. Sicherlich versucht er sein Bestes zu geben, indem er Heaven helfen möchte, was ihn eigentlich sympathisch machen sollte, aber da ich nie etwas von David entdecken könnte, ist er für mich einfach nur der Mann, den ich im “echten” Leben kenne. Mit all den negativen Seiten, die ich an ihm nicht leiden kann.
Bei Heaven verhält es sich ähnlich. Sie hat mich an niemanden erinnert, blieb aber genauso blass wie David. Heaven scheint es nur zu geben, damit David etwas beschützen kann. Ansonsten verhielt sie sich ruhig, gab sich unheimlich verletzlich und sah die ganze Zeit über dabei toll aus.
Und es hat mich gelangweilt, dieses ständige: Heaven ist schön, Heaven ist etwas ganz besonderes, Heaven muss beschützt werden. Ich kann es einfach nicht mehr hören/lesen, wenn immer von diesen “besonderen Mädchen” in Büchern geschrieben wird, bei denen der Held das Gefühl hat, sie würde tot umfallen, sobald er sie nur für fünf Minuten aus den Augen lässt.
Demnach konnte ich weder David, noch Heaven besonders leiden. Beide gingen mir einfach nur auf die Nerven.
Die Handlung
Leider bleibt die Verfolgungsjagd durch London nicht so rasant, wie man sie sich noch zu Beginn vorstellt. Sehr bald schläft die Handlung ein und gewinnt einfach nicht mehr richtig an Fahrtwind. Ich bin der Meinung, dass es an Heaven liegt. Lieber hätte ich von einem taffen Mädchen mit mehr Charakterstärke gelesen oder, wenn schon, von einem stillen Mädchen, das über sich hinauswächst und sich neu kennen lernt. Heaven nimmt der Geschichte das Tempo, indem Herr Marzi viel zu oft damit beschäftigt war, ihre zerbrechliche Seite zu zeigen.
Ansonsten hat die Grundidee durchaus Potential. Über ein Mädchen zu schreiben, das nicht im übertragenen Sinne ihr Herz verliert, ist mal etwas anderes, was ich so bisher noch nicht kannte. Was jedoch hinter diese Geschichte steckt, konnte mich nicht mehr für sich gewinnen.
Das große Geheimnis
… ist für mich zu viel Fantasy. Ich lese gerne Geschichten über Fantasywesen, doch von Himmelsstücken und Kometen zu lesen, traf überhaupt nicht mehr meinen Geschmack. Für mich war alles zu fantastisch und klang nach zu viel Feenzauber.
Richtig überraschen konnte es mich deswegen am Ende auch nicht, als der “Bösewicht” seinen großen Auftritt hatte. Heaven besteht ohnehin nicht aus sehr vielen Charakteren, so dass es ein leichtes ist, den Drahtzieher hinter der Geschichte zu entlarven, denn leider trafen die gängigsten Klischees eines Drahtziehers auch auf diesen zu.
Mein Fazit
Über Heaven gibt es nicht sehr viel zu sagen. Streckenweise fand ich die Geschichte langweilig und mit den Hauptcharakteren konnte ich mich auch nicht anfreunden.
Trotzdem möchte ich Herrn Marzi aber für diese Geschichte drei Sterne geben. Einen für seinen wirklich wunderbaren Schreibstil. Viele Kapitel hat er mit einem schönen Ende wahrhaft ausklingen lassen und den Anfang finde ich – wie bereits gesagt – immer noch grandios.
Den zweiten Stern gebe ich dafür, dass die Grundidee eigentlich wirklich toll ist. Letztendlich traf nur die Umsetzung einfach nicht meinen Geschmack. Mir ist aber bewusst, dass es sicherlich viele gibt, die genau diese Art von Fantasy lieben.
Und den letzten Stern gibt es für die Art und Weise, wie er uns nach London katapultiert hat. Ich habe schon oft darüber geschrieben, wie sehr ich London liebe und das man damit immer meinen Nerv treffen kann. Dieses Mal hat es leider nicht ganz so funktioniert, aber obwohl ich beim Lesen zu Hause in meinem Bett lag, hat Herr Marzi mich dennoch auf die Dächer Londons entführt und mich eine der fantastischsten Städte der Welt genießen lassen.
Sonntag, 17. April 2011
Tanya goes to London - mal wieder
Eigentlich wollte ich dieses Jahr endlich entspannen, aber ich komme einfach nicht von London los. x)
Wie schon angedroht: Ich mache im Juli eine Sprachreise. Alles ist nun fix, drei Wochen sind es geworden. London, ich komme! :)
Wie schon angedroht: Ich mache im Juli eine Sprachreise. Alles ist nun fix, drei Wochen sind es geworden. London, ich komme! :)
Abonnieren
Posts (Atom)
